Cranio am Fluss

Craniosacral-Therapie

Craniosacral-Therapie ist eine Form der Körpertherapie und eine gute Möglichkeit, um (wieder) mit der eigenen Lebensenergie und den individuellen Ressourcen in Kontakt zu kommen.

Was ist Craniosacral-Therapie?

Die Ursprünge der Craniosacral-Therapie liegen in der Osteopathie, aus der sie in den 1950er Jahren von William G. Sutherland und später John E. Upledger entwickelt wurde. Sie beruht darauf, dass das menschliche Gehirn und Rückenmark von einer Flüssigkeit umgeben sind, die in einem eigenen Rhythmus pulsiert und sich bewegt. Über Nervenbahnen und Bindegewebe ist der gesamte Körper mit dieser Bewegung und der darin enthaltenen Energie verbunden. Wenn diese Verbindung fehlt, blockiert ist oder stockt, fühlen wir uns krank, belastet oder erschöpft. 

Durch sanfte Berührung und aufmerksame Begleitung während der Behandlung kann die Behandlerin gemeinsam mit dem Klienten Blockaden, Spannungen und Stauungen in Organen und Geweben finden und lösen. Damit steht dem Körper wieder das volle Potential an Energie und Entwicklungsmöglichkeiten offen.

Für wen ist Craniosacral-Therapie geeignet?

Craniosacral-Therapie ersetzt nicht die Behandlung durch einen guten Arzt und versteht sich vor allem als Angebot, mit sich selbst wieder mehr in Kontakt zu kommen, sich etwas Gutes zu tun, zur Ruhe zu kommen. Klientinnen und Klienten schildern nach der Behandlung, sie fühlen sich entspannter und gelöster.

Mit Craniosacral-Therapie können psychische und körperliche Veränderungsprozesse begleitet und unterstützt werden.

Wie läuft eine Craniosacral-Behandlung ab?

Eine Behandlung dauert zwischen 50-60 Minuten. Der Klient liegt bekleidet auf einer Behandlungsliege, die Behandlung kann jedoch auch im Sitzen oder Stehen erfolgen. Die Behandlerin legt ihre Hände an bestimmten Körperstellen auf oder unter, häufig sind dies der Kopf oder das Becken. Über die Hände nimmt sie dabei das gesamte Körpersystem wahr: Bewegungen, Atmung, Pulsation, Gewebe- und Muskelspannungen, Blockaden, Schmerzpunkte etc.

Nur das Eigengewicht (ca. 5 Gramm) der Hände reicht aus, um die ganzheitliche Bewegung des Körpers, den körpereigenen Rhythmus zu unterstützen und dadurch die Selbstheilungskräfte des Nervensystems zu aktivieren.

Dadurch können Körper und Geist zur Ruhe kommen. Dabei können dem Klienten innere Bilder oder Gefühle bewusst werden, die Teil des Heilungsprozesses sind. In diesem Prozess wird der Klient durch die Behandlerin begleitet, manchmal mit Worten, manchmal auch nur durch eine Veränderung der Haltung der Hände.